
Eigentlich könnten sie schon in ihre neue Familie umziehen. Sie fressen alleine, gehen an der Leine und sind richtige kleine Hunde. Besser ist es aber, wenn sie noch 2 Wochen zusammenbleiben und den Rest der Meute kennen lernen. Also hinaus auf die große Wiese hinter dem Haus und ein paar von den erwachsenen Herrschaften müssen dran glauben und sich die Frechheiten der Kleinen gefallen lassen. Charles, mein Meutechef, ist da besonders langmütig. Wenn es ihm aber zu bunt wird, knurrt er schon mal und dreht den frechen Rabauken auf den Rücken. Der schreit natürlich zum Herzerweichen. Sehr schnell lernt so ein Hundekind, wie wirksam es sein kann, sich mit lautem Geschrei auf den Rücken zu werfen. Erst mal dem Onkel in die Hacken beißen und bevor der sich umdreht, schnell auf den Rücken werfen. Der Trick klappt immer. Das Krallenschneiden, Bürsten und die ersten Trimmversuche sind inzwischen Routine geworden. Zumindest mehr oder weniger. Und wieder geht es den Würmern an den Kragen.
Die Fünferbande vertilgt vier Mal pro Tag eine Riesenportion Mamafutter, mit richtig viel grünem Pansen. Das schmeckt ausgezeichnet und Leberwurstbrot hat man auch schon kennen gelernt. Und dann gibt es da noch so tolle, gut duftende Kullerchen, die bringen die Besucher mit. Das Leben ist ja so schön.